Sanierung des Hallenbades Stuttgart Feuerbach

Sensible Anpassung an zeitgemäße Funktionen

Mitte des Jahres 2017 haben am denkmalgeschützten Hallenbad Stuttgart-Feuerbach die Schadstoff- und Betonsanierungsarbeiten begonnen. Die transparente Schwimmhalle mit leicht geschwungenem Stahlbetondach auf filigranen Stahlstützen und schräggestellten Glasfronten wurde 1959 bis 1964 nach Plänen des Architekten Manfred Lehmbruck erbaut und steht seit 2000 auf der Liste der Stuttgarter Kulturdenkmäler.

Bis auf kleinere Eingriffe in den vergangenen Jahren befindet sich das Bad weitestgehend im Originalzustand. So besteht das Ziel der Sanierungsarbeiten einerseits darin, das noch junge Baudenkmal zu erhalten, andererseits die Nutzung als öffentliches Hallenbad für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen. Nach diversen Untersuchungen sieht die mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmte Planung vor, das Gebäude zunächst energetisch zu sanieren, bauphysikalische Probleme zu beheben und die Technische Ausstattung zu modernisieren. Eine besondere Herausforderung stellt die Restaurierung der vom Künstler HAP Grieshaber gestalteten Glasscheiben der Pfosten-Riegel-Fassade der Schwimmhalle dar. Die Doppelverglasung weist starke Schäden durch Glaskorrosion auf, so dass das Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC mit der Entwicklung eines Restaurierungskonzepts beauftragt wurde. 

Die hspbr GmbH führt die Objektplanung durch.